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Unser Gesundheitssystem ist eines der Besten in der Welt.

Herr Eurich, wie sehen Sie das deutsche Gesundheitssystem?
Andreas Eurich (AE): In meinen Augen ist das deutsche Gesundheitssystem vorbildlich. Die gesetzliche und die private Krankenversicherung bilden das duale System, das sich durch hohe Qualität und Innovationskraft in der Gesundheitsversorgung auszeichnet.

Die private Krankenversicherung geht also "Hand in Hand" mit der gesetzlichen Krankenversicherung?
AE: Als privater Krankenversicherer stehen wir primär in einem gesunden Wettbewerb mit anderen PKV-Unternehmen. Gesetzliche und private Krankenversicherung ergänzen sich vielmehr. Stellen Sie sich zwei Zahnräder vor: Nur wenn die einzelnen Zähne der Zahnräder ineinander greifen, funktioniert das System.

Was sind die Vorteile unseres Gesundheitssystems?
AE: Unser Gesundheitssystem bietet freie Arzt- und Krankenhauswahl, kurze Wartezeiten und Teilhabe am medizinischen Fortschritt. Die Zufriedenheit der Bürger in Bezug auf die medizinische Versorgung liegt laut einer IfD Allensbach-Studie aus 2016 bei über 80 Prozent.

Wie würde es in einer Einheitsversicherung – wie etwa einer Bürgerversicherung – aussehen?
AE: Hier lohnt ein Blick über die Grenzen: Andere Länder in der EU haben eine Einheitsversicherung. Hier werden Leistungen häufig stärker rationiert oder sogar aus Kostengründen verweigert.

Wo sehen Sie die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem?
AE: Die demografische Entwicklung ist eine große, vielleicht die größte Herausforderung für das Gesamtsystem. Die private Krankenversicherung steht für Generationengerechtigkeit. Die Beiträge sind so kalkuliert, dass man in jungen Jahren bereits für das Alter anspart. Hierin liegt der große Unterschied zur umlagefinanzierten gesetzlichen Krankenversicherung, die zukünftig immer mehr Geld für den wachsenden Anteil der Älteren aufbringen muss. Es ist gerade ein Vorteil des dualen Systems, nicht ausschließlich für den demografischen Wandel auf eine anfällige Umlagefinanzierung zu setzen.

Das Interview führte Martina Seidel, Leiterin der Pressestelle, mit dem Barmenia-Vorstandsvorsitzenden, Andreas Eurich.

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